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CDU-Fraktion lässt sich über die zentrale Notaufnahme des Krankenhauses informieren

24.04.2013

Geschäftsführer Peter Mast und Oberarzt Christoph Caratiola berichten von grundlegender Umstrukturierung

Freudenstadt. Anlass für das Gespräch waren wiederholte Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern über lange Wartezeiten in der zentralen Notaufnahme des Krankenhauses. "Für uns war das ein Grund, nachzuhaken und uns aus erster Hand darüber informieren zu lassen, was hier unternommen werden kann", so CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Bombel. Bei der Krankenhausleitung rannte die CDU-Fraktion damit offene Türen ein. Denn die Defizite hat man erkannt und arbeitet seit einigen Monaten an einer Struktur, die zu schneller Versorgung und kurzen Wartezeiten führen wird. "Seit 1. März 2013 wird das neue Konzept bereits schrittweise eingeführt und wird bis zum Herbst seine volle Wirkung entfalten" erklärt Geschäftsführer Mast und der designierte Leiter der neuen Zentralen Notaufnahme, Christoph Caratiola, erläutert die Gemengelage:
Bisher sei die Ambulanz eine zentrale interdisziplinäre Patientenaufnahme gewesen, die immer wieder Aufgaben aus den Stationen und aus anderen Bereichen übertragen bekommen habe. Daher hätten sich dort nicht nur Notfallpatienten befunden sondern ebenso Patienten für die Privatsprechstunden, stationär aufzunehmende Patienten für z.B. geplante Operationen oder auch jene, die eben so gut auf den Stationen hätten versorgt werden können. Zudem sei nicht jeder, der in die Ambulanz gekommen sei, ein Notfall gewesen, dort aber dennoch behandelt worden. Das "überaus engagierte und kompetente Personal in der Notaufnahme", so Mast, gelte es im neuen Konzept von kontraproduktiven Aufgabenstellungen zu entlasten.

Wie das geschehen soll, wurde der CDU-Fraktion in einer Präsentation erläutert:
Das Zusammenspiel von kassenärztlicher Notfallpraxis (seit 1.3.2013 im Gebäude des Krankenhauses ansässig), des notärztlichen Dienstes und der Notaufnahme wird derzeit so gestaltet, dass Patienten mit den entsprechenden Indikationen dorthin gesteuert werden, wo sie schnell medizinisch versorgt werden können. Bisherige Aufgaben der Notaufnahme werden auf die Stationen und in die Fachbereiche zurück verlagert. Was bleibt, ist eine schlagkräftige Notaufnahme mit ausreichend Personal und Zeit für die anfallenden Notfälle, die anhand des Manchester Triage Systems in ihrer Dringlichkeit eingestuft werden.
"Wir wissen, dass die Notaufnahme die Visitenkarte unseres Hauses ist und sind sicher, dass sich die Zufriedenheit der Patienten aufgrund der Umstrukturierung nun massiv steigern lässt", meint Mast, der zusammen mit Caratiola und einem externen Fachmann das Konzept mit allen Stellen das Hauses regelmäßig abstimmt. "Durch begleitende Evaluationen stellen wir nachhaltig das Gelingen der Umstellung sicher", ergänzt Caratiola.
Viele weitere Fragen wurden im Rahmen des Informationsaustausches erörtert. So regte CDU-Stadtrat Dr. Ulrich Schanbacher an, dass die KLF ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dienstverträgliche Betreuungszeiten für die fünf von der KLF finanzierten, neu zu schaffenden Kindergartenplätzen im Kohlstätter Hardt anbietet. Carola Broermann ergänzte, dies sei "ein echter Mehrwert, den es herauszustellen gilt und das kann dazu beitragen, dass qualifiziertes Personal den Weg nach Freudenstadt findet".  

[Bild:
Dr. A. Rolf Megnin, Geschäftsführer Peter Mast, Hubertus Jörg, Oberarzt Christoph Caratiola, Herbert Igel, Carola Broermann, Fraktionsvorsitzender Andreas Bombel, Dr. Rolf Lautenschlager, Willi Armbruster, Dr. Ulrich Schanbacher]